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Chladni-Figuren entstehen, wenn Sand auf einer schwingenden Platte zu den Knotenlinien wandert — Bereiche, die in Ruhe bleiben.
Eine Platte besitzt bestimmte Eigenmoden. Frequenzen nahe einer Eigenfrequenz regen die zugehörige Figur besonders stark an. Welche Figur bei einer bestimmten Frequenz entsteht, hängt immer von der konkreten Platte ab.
Die App berechnet ein idealisiertes Näherungsmodell einer
virtuellen quadratischen Platte. Die Modenformen werden aus
Kosinusfunktionen gebildet; ihre Eigenfrequenzen folgen
f(m,n) = 90 Hz · (m²+n²).
Wichtig: Damit wird keine bestimmte reale Metallplatte nachgebildet. Abmessungen, Dicke, Material, exakte Randbedingungen und die punktförmige Befestigung einer echten Platte sind nicht vollständig modelliert. Deshalb kann dieselbe Frequenz in einem realen Versuch — etwa auf LEIFIphysik — eine andere Figur erzeugen. Wir simulieren effektiv eine andere, idealisierte Platte.
Die Symmetriestufen 8×, 32× und 128× falten das Bild zusätzlich wie ein Kaleidoskop und sind vor allem gestalterische Funktionen. Für einen möglichst physikalischen Vergleich: 1×, Graustufen, geringe Informationsdichte und keine Obertönkopplung.
Farben: Rot = tiefe Frequenzen, Cyan/Blau = mittlere, Violett = hohe Frequenzen. Helle Bereiche = Knotenlinien (Sand).